Seminar-Termine 2017

In der Klarheit liegt Kraft. Systemische SELBST*Integration nach Langlotz, Seminarhaus Bruchmatt, Luzern. 

Termine 2017: 16. / 17. September; 18. / 19. November



Die SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION NACH LANGLOTZ® 

versteht sich als eine lösungsorientierte Intensivtherapie, welche Elemente von Systemaufstellung, Gestalttherapie und archaische Abgrenzungs- und Ablösungsrituale verbindet, um die Entwicklung von Selbst und Selbstbestimmung des Klienten zu initiieren.

 

Die Aufstellungsseminare sind für Personen gedacht, die sich aus symbiotischen Verschmelzungen lösen und zu ihrer eigenen Identität, ihren Gefühlen und Bedürfnissen und damit zu sich selbst finden wollen. Sowie für jene, die die Methodik kennenlernen und erfahren möchten.


Die gesunde Abgrenzungsfähigkeit ist besonders auch für Berufspersonen hilfreich, die in Beratung, Betreuung sowie in therapeutischen oder seelsorgerlichen Zusammenhängen mit der Thematik von Nähe und Distanz konfrontiert sind.



Grenzen setzen ist gesund!

DIE GRENZE

Die Grenze ist das Grundprinzip des Lebens und ermöglicht Abgrenzung zur Umgebung, aber auch Austausch. Es entsteht ein Raum mit einem eigenen "inneren Milieu", das sich von dem der Umgebung unterscheidet.  Das ist Voraussetzung für die eigne Identität.


GRENZE UND SELBST

Dem Schutz der Grenze dient die Fähigkeit, sich für sich zu wehren, sich abzugrenzen.  Dies hält den Inneren Raum frei von Fremdem, so daß sich das "Selbst" entwickeln kann: Eine eigene Identität, mit eigener Erinnerung, eigener Wahrnehmung und dem Zugang zu den eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen. Dadurch wird Orientierung und Autonomie, Wachstum und Entfaltung möglich.


VERLUST DER GRENZE UND SELBST-ENTFREMDUNG

Durch Verletzungen, durch Gewalt oder Verlust, meist in der Kindheit, wird der Selbst-Schutzreflex beeinträchtigt oder blockiert. Meist entsteht ein verinner-lichtes unbewußtes Abgrenzungsverbot.

 

Die Grenze darf oder kann nicht mehr geschützt werden und löst sich auf.

 

 Dies führt zum Verlust des eigenen inneren Raumes, der von Fremdem überflutet wird. Damit geht die Verbindung zum eigenen Selbst verloren, die Identität, der Zugang zu den eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen, damit die Orientierung, die Selbst-Organisation, die Autonomie.
Stattdessen entsteht zunehmend Selbst-Entfremdung, Identitätsverlust, Desorientierung, Verlust der Autonomie.

 

Das erzeugt Stress in Beziehungen, führt zu Überidentifikation mit der eigenen Arbeit und Burnout, Depressionen, psycho-somatischen Erkrankungen.


SYMBIOSE ALS ÜBERLEBENS-STRATEGIE
Um zu überleben, bleibt den Betroffenen nur übrig, sich nach Fremdem zu orientieren, sich symbiotisch an zu passen. Das eigene Selbst, da es diese Anpassung erschwert, wird als bedrohlich abgewehrt, wird ausgegrenzt, abgespalten. Sie tendieren dazu, sich manipulieren zu lassen und selbst zu manipulieren, sich abhängig zu machen und andere abhängig zu machen.


 


Feedbacks / Stimmen von Teilnehmenden

  • Liebe Barbara, ich wollte Dir noch mal danken. Es hat mir richtig gut getan, ich fühle mich kompletter. Toll!!! Herzliche Grüsse, M.J.

  • "Das war ja ein phänomenales Seminar. Nochmals von Herzen ein grosses Dankeschön an Euch Beide! Das tat richtig gut und ich spüre,dass sich etwas in mir verändert hat. Hoffe es hält an ....!"

  • "liebe barbara, nochmals herzlichen dank für das reiche wochenende. ich fühle mich so tief genährt und geklärt."
     
  • "Ich denke gerne an das Seminar und die Begegnung mit Dir zurück. - Für mich war es bereichernd, und es hat zu mehreren Bewusstwerdungsprozessen beigetragen. Das Seminar kam genau richtig.-"

Hintergrund und Links


Hinweise und Hintergründe


SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION DURCH ABGRENZUNG

Mit Hilfe archaischer Rituale ist es möglich, die symbiotische Verschmelzung zu lösen und die blockierte Abgrenzungsfähigkeit wieder zu aktivieren. Die Befreiung des "Inneren Raumes" und die Annäherung an das Selbst gehen dabei im Prozess Hand in Hand. Durch die Verbindung mit dem eigenen "Selbst", den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen ist wieder eine autonome Orientierung und Selbstregulation möglich.

 

Dieser Prozess setzt Kraft, Fröhlichkeit und Lebendigkeit frei. Schwere, Lähmung, Handlungsunfähigkeit verlieren sich.

Du hast das Recht, dir selbst treu zu sein... 

Du hast das Recht, 

nicht nur "angenehm" für andere, 

sondern echt und dir selbst treu zu sein. 

[...]

 

Wenn du nur reagierst,

anstatt selbst zu handeln,

wenn du dich nur von aussen leiten lässt,

anstatt in dich zu gehen

und von daher zu entscheiden,

gibst du dein Leben aus den Händen

und wirst bald nicht mehr wissen,

wer du bist und wer du sein willst.

 

Vielleicht wirst du „angenehm“ sein,

aber du wirst keinen Kern mehr besitzen.

 

(Ulrich Schaffer)