"Und doch sind sie Theologinnen im tiefsten Sinne des Wortes:
Sie sprechen von Gott aus ihrer lebendigen Erfahrung.
Und sie sprechen vom Göttlichen mit Begeisterung -
mit der Stimme des göttlichen Geistes in ihrem eigenen Herzen.
Wer aufmerksam zuhört, vernimmt traditionelle Wahrheiten,
die in einer verblüffend neuen Weise ausgesprochen werden."
(nach David Steindl Rast)

Wir haben das Zitat von David Steindl Rast, der in einem Vorwort über Thich Nhat Hanh spricht, leicht abgeändert. Es bringt unsere Identität und unser Schaffen als Theologinnen auf den Punkt.

Die hier veröffentlichten Texte und Artikel vermitteln einen Einblick in unseren theologischen Hintergrund, unser Denken und die Reflexion unserer Erfahrungen und unserer Arbeit. Es sind Artikel, die wir bereits publiziert haben oder die über uns verfasst wurden.
Wir freuen uns, wenn diese Texte und Artikel gelesen, zitiert und verbreitet werden. Damit aber unser Gedankengut urheberrechtlich geschützt bleibt, bitten wir die Texte nur mit Quellenangabe zu verwenden.



Hintergrundtexte:

 

Durch die Trauer ins Leben zurückfinden

Pilotprojekt «Fortbildung in Trauerbegleitung» vor dem Abschluss
Von Dominik Thali, Kirchenschiff 8 /2008

 

Was ist Shibashi? Spiritueller Impuls

Aug. 2008, von Barbara Lehner

 

Inwiefern meine Arbeit mit Ritualen mich heilt

Von Barbara Lehner;poetischer Vorentwurf für einen Artikel für WENDEKREIS 12-06: Heilendes
Ein lyrischer Text, eine Reflexion meiner Arbeitsweise und Erfahrungen in der Gestaltung von heilsamen Ritualen für Einzelpersonen.

 

Widerstand, aus Schönheit geboren (nach D. Sölle)

Von Antoinette Brem, Sept. 03
Ein Artikel zum Zusammenspiel von Mystik und Politik, verfasst für Firmbegleiterinnen und -begleiter in Pfarreien des Kantons Luzern.


"UNIO MYSTICA"

Die katholische Theologin Antoinette Brem ist bei der Suche, Spiritualität und Politik zu versöhnen, auf den Philippinen gelandet. Porträt im Aufbruch Nr. 126, April 2004 von Delf Bucher


Innere Reise

Letzten Sommer machten sich neun Frauen im Alter zwischen 36 und 72 Jahren zu einer spirituell-politischen Lernreise in die Philippinen auf. Eine Lernerfahrung brachte den Unterschied zwischen karitativem und ermächtigendem Verhalten im Umgang mit Not Leidenden in den Blick.
Von Antoinette Brem, erschienen in Aufbruch Nr. 133, April 2005


"Ich bin eine spirituelle Hebamme": Barbara Lehner, freischaffende Theologin

Die heute in Luzern lebende Theologin Barbara Lehner ist in Visp geboren und wuchs in einem katholisch geprägten Umfeld auf, wo die Kirche und religiöse Rituale eine zentrale Rolle spielten. Als sie fünf Jahre alt war, starb ihr Vater. "Das hat mein Leben stark geprägt", erzählt Barbara Lehner rückblickend: "Schon sehr früh musste ich mich mit der Realität des Todes und der Frage nach dem Sinn des Lebens auseinander setzen.".

>> Ein Artikel zum Selbstverständnis und Arbeitsfeld, eine Positionierung

von Benno Bühlmann, erschienen in Neue Luzerner Zeitung, 19.08.2005


Gottesbegegnungen im Alltag

Von Barbara Lehner; erschienen in: WENDEKREIS 12-03: Gottesbegegnung

>> Ein Plädoyer für die unfassbare Wirklichkeit, die Leerraum braucht, damit sie uns ansprechen kann


Spirituell sein heisst, nichts für selbstverständlich zu nehmen

von Barbara Lehner, erschienen in: MYRIAM 2/1992

>> Ein Grundlagentext zu den vier Pfaden einer Schöpfungsspiritualität

 

Übergänge fordern zum Wesentlichen heraus

Übergänge sind Orte, Zeiten und Situationen des Nichts, des Dazwischens. Ein Nicht-Ort, der nicht zum Bleiben einlädt, sondern zum Weitergehen, ähnlich der Türschwelle. Die Aufbahrungshalle ist ein Nicht-Ort, der Gebärsaal, der Flughafen, die Zollkontrolle, der Passübergang. Silvester ist eine Zeit des Dazwischens, die Dämmerung auch. Die Pupertät ist eine Übergangszeit, die Wechseljahre heissen ja deshalb so. Geborenwerden und Sterben, die grossen Übergänge, die wir als Menschen alle durchschreiten. Zeiten der Verunsicherung, die ängstigen, infragestellen, herausfordern zum Wesentlichen.
von Barbara Lehner, erschienen: Wendekreis 06/2004

>> Eine Reflexion zu unserem mystisch-spirituellen Hintergrund bei der Begleitung von Menschen in Übergängen und in der Gestaltung von Ritualen.

 

Shibashi - Bewegung in der Stille

Seit Jahren tun wir es den Chinesen gleich: wir üben Tai Chi und Chi Gong, um Körper und Geist zu entspannen. Es gibt aber noch eine unbekannte Verwandte im Bunde der meditativen Heilkunst. Shibashi ist Meditation in Bewegung - mit poetischen Bildern und sinnlicher Musik.

Von Evi Biedermann, Thurgauer Zeitung, 26. Juli 2003

>> Ein Artikel, der aufzeigt, wie wir die Workshops und Kurse mit Shibashi gestalten.

 

Shibashi - Für die Gesundheit von Leib und Seele

In Asien spricht man oft von der Chi-Kraft oder Ki-Kraft und meint damit eine unerschöpfliche und allgegenwärtige Lebenskraft, die einen grundlegenden Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden hat. Kann diese Kraft nicht ausreichend fließen im Körper, erkrankt der Mensch.

Von Antoinette Brem, dieser Artikel ist leicht aktualisiert und überarbeitet worden. In seiner Erstfassung ist er im Wendekreis 5/2000 erschienen

>> Ein Hintergrundartikel zum Ursprung und der kontextuellen Verwurzelung der Shibashi-Bewegung in der Schweiz.

 

"Sei du dein und ich werde dein sein"

Von Antoinette Brem, erschienen in FAMA 4, 1999

>> In diesem Artikel kommen verschiedene Aspekte der Spiritualität des Coming out zur Sprache, welche frauenliebende Frauen ermutigt, ihre Lebensform als Gabe und Aufgabe zu leben.


Und dies zum Schluss:

"Im tiefen Winter ruft der heilige Franziskus einem Mandelbaum zu: "Rede mir von Gott!"- und der Mandelbaum beginnt zu blühen. Er wird lebendig. Nur durch Lebendigwerden kann man Zeugnis von Gott ablegen. […] Ich fühlte mich ein wenig wie der Mandelbaum, den der heilige Franziskus anredete. "Blüh auf, gefrorner Christ", rief Angelus Silesius aus, " der Mai steht vor der Tür, du bleibst ewig tot, blühst du nicht jetzt und hier." Thich Nhat Hanhs Worte drangen in mich wie ein Zen-Koan; "Sprich mir vom Unaussprechlichen, aber nicht mit Worten. "Rede mir von Gott!" Dies ist die Herausforderung, vor die uns Thich Nhat Hanh stellt: werde lebendig, wirklich lebendig!"

(David Steindl Rast im Vorwort des Buches von Thich Nhat Hanh. Buddha und Christus heute. Verbindende Elemente von Buddhismus und Christentum.)